San Michele all'Adige

Eine Kommune, aus der Fusion zwischen San Michele all'Adige und Faedo entstanden

San Michele all'Adige bildet eine neue Kommune, die am 1. Januar 2020 aus der Fusion der beiden Ortschaften San Michele all'Adige und Faedo entstand.

 

San Michele all'Adige

Der Fluss Etsch ist eines der wesentlichen Elemente für diesen Ort, der eine bedeutende Rolle beim kulturellen und wirtschaftlichen Wachstum der gesamten Piana Rotaliana spielte.

Die Ortschaft San Michele all'Adige war einst Zwischenstation von zahlreichen Wanderern, deren Reise sie durch die Piana Rotaliana führte: Von diesem ehemaligen „Touristenzufluss” blieb als Erinnerung das uralte Hotel „Albergo Aquila Nera” erhalten, das schon im 15. Jh. in Dokumenten erwähnt wurde und in dem im Juni 1492 die venezianischen Botschafter auf ihrer Reise zum Hof von Friedrich II. Rast einlegten.

Die schneeweiße Fassade der Barockkirche, zwischen den Gebäuden des alten Augustinerklosters eingebettet, wird zum Blickfang für alle, die nach San Michele kommen, ganz gleich, ob von Norden oder Süden. Das monumentale Bauwerk der Kirche „San Michele Arcangelo” – dem Erzengel Michael geweiht – ist eines der bedeutendsten Beispiele des Barocks in der Region und wird vom Landwirtschaftsinstitut von San Michele – auch als Stiftung Edmund Mach bekannt – flankiert. Das hervorragende Zentrum, in Bezug auf Recherche, Ausbildung und Popularisierung des Weinbaus, ist unmittelbarer Nachbar einer anderen, vorbildlichen Einrichtung, nämlich des Trentiner Volkskundemuseums, eines einzigartigen Beispiels, was die Sammlung der lokalen Volkskultur anbelangt.

Dem unbestrittenen internationalen önologischen Resonanzbereich des Landwirtschaftsinstituts gliedert sich auch das Institut „CNR“ an, in dem die modernsten Verarbeitungsmethoden von Holz experimentiert werden.

Faedo

Dieser Ort, auf der linken Talseite im Hügelgebiet, dominiert das Tal dank seiner strategischen Lage, die die Überwachung des gesamten Etschtals – von Norden nach Süden – ermöglichte.

Der kleine, vom Mittelalter geprägte Ort, weist eine Ansammlung von Häusern vor, die sich zum Schutz in der damaligen Zeit eng aneinander schmiegen. Dadurch werden die Gässchen noch pittoresker. Auch die Gründung der Ortschaft ist besonders eindrucksvoll: Sie steht in enger Verbindung mit den Siedlungen der Knappen, die etliche Jahrhunderte tief im Inneren der umliegenden Berge arbeiteten. Vom damaligen Alltagsleben blieben zahlreiche Zeugnisse erhalten.

Besonders charakteristisch sind die beiden Kirchen, mit ihren Kirchtürmen, am Ortseingang. Die dem Heiligen Erlöser gewidmete stammt aus dem Jahr 1900, während die ältere und erst kürzlich restaurierte St. Agata geweihte Kirche in den ersten Jahren des 13. Jh. errichtet wurde.

Das Schloss Monreale (auch als Schloss Königsberg bekannt), und nicht weit von der Ortschaft entfernt, blieb als Zeugnis der germanischen Macht erhalten, die von hier das unterhalb liegende Tal überwachte.

Heute besticht Faedo durch seine schöne Hügellandschaft, die an die die üppigen Wälder angrenzt, und durch seinen besonders gepflegten Weinbau, der das Grün der Rebreihen mit den roten Farbtönen von Rosen bereichert.

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